Ihr größter Kunde macht 38 % Ihres Umsatzes – was das beim Unternehmensverkauf bedeutet


Viele Unternehmer sind stolz auf große Kunden.

Große Kunden bedeuten stabile Aufträge, Planungssicherheit und langfristige Beziehungen.

Im Alltag ist das ein Vorteil.

Im Verkaufsprozess kann es zum Risiko werden.

Stellen Sie sich folgende Situation vor.

Ein Unternehmen erzielt 10 Mio. EUR Umsatz.

Ein Kunde macht davon 3,8 Mio. EUR.

Für den Unternehmer ist das eine starke Partnerschaft.

Für einen Käufer ist es ein Konzentrationsrisiko.

Die zentrale Frage lautet:

Was passiert, wenn dieser Kunde wegfällt?

Wenn ein Unternehmen stark von einem einzelnen Kunden abhängt, steigt aus Sicht des Käufers das Risiko erheblich.

Dieses Risiko führt häufig zu zwei Reaktionen.

Entweder zu einem Preisabschlag.

Oder zu komplizierteren Vertragsstrukturen, zum Beispiel Earn-out-Regelungen.

Der Unternehmer sieht also Stabilität.

Der Käufer sieht Abhängigkeit.

Genau solche Perspektivunterschiede entscheiden später über Preis und Verhandlungsposition.

Viele Unternehmen erkennen diese Wirkung erst sehr spät.

Dabei lässt sich die Kundenstruktur lange vorher analysieren und aktiv steuern.

Genau darum geht es in der wirtschaftlichen Vorbereitung eines Unternehmens.