EBIT 3,2 % statt 6 % – warum das beim Verkauf Millionen kosten kann


Die Marge eines Unternehmens wird im Alltag oft als operative Kennzahl betrachtet.

Sie zeigt, ob ein Unternehmen effizient arbeitet.

Im Verkaufsprozess hat sie eine zweite Bedeutung.

Sie beeinflusst direkt den Unternehmenswert.

Viele Unternehmensbewertungen im Mittelstand orientieren sich an einem EBITDA- oder EBIT-Multiple.

Vereinfacht gesagt:

**Unternehmenswert = Ergebnis × Bewertungsfaktor.

Wenn ein Unternehmen 10 Mio. EUR Umsatz macht und eine EBIT-Marge von 3,2 % erzielt, entspricht das etwa 320.000 EUR Ergebnis.

Bei einer Marge von 6 % wären es 600.000 EUR.

Dieser Unterschied wirkt doppelt.

Erstens steigt das Ergebnis selbst.

Zweitens verbessert sich häufig auch das Bewertungsmultiple, weil höhere Margen als stabiler und attraktiver gelten.

Der Unterschied kann schnell mehrere Millionen Euro betragen.

Viele Unternehmer konzentrieren sich deshalb auf Wachstum.

  • Umsatz.
  • Neue Projekte.
  • Neue Kunden.

Dabei wird oft übersehen, dass die Qualität der Marge für Käufer entscheidender sein kann als der reine Umsatz.

Ein stabiles, profitables Unternehmen wirkt kalkulierbar.

Und Kalkulierbarkeit ist für Käufer ein zentraler Faktor.