+230.000 € Gewinn durch Preiskorrektur von +7 %

Marge von 22 % auf 28,5 % in 9 Monaten trotz 6 % Kundenabwanderung.


1. Problemtyp – Preisfehler (branchenübergreifend)

Viele KMU haben kein Preisproblem.
Sie haben ein Entscheidungsproblem.

Preise bleiben unverändert, obwohl:

Kosten steigen
Komplexität zunimmt
Sonderleistungen zunehmen

Nicht aus Unwissen.
Sondern aus Angst vor Kundenverlust.

Der Preis wird geschützt – die Marge geopfert.

2. Messbarer Schaden – Verlustlogik

Typische Muster vor der Korrektur:

historisch gewachsene Preise

keine saubere Preislogik pro Segment

gleiche Preise für unterschiedliche Komplexität

Marge sinkt schleichend

In Zahlen sichtbar:

Marge: 22 %

steigende Projektkomplexität

steigender interner Aufwand

Preis deckt Realität nicht mehr ab

Der eigentliche Schaden:
Jedes neue Projekt verstärkt das Problem.

3. Systemische Ursache – nicht Markt, sondern Logik

Analyse zeigte:

Preise wurden defensiv gesetzt

„Marktpreis“ ersetzte Kalkulation

Kundenwert nicht differenziert

keine Schwelle, ab der Preis angepasst wird

Der Preis war kein Steuerungsinstrument,
sondern ein Tabu.

4. Systemlogik – Blockade

Keine Preislogik → Angst vor Anpassung
Angst → Preise bleiben zu niedrig
Niedrige Preise → falsche Kunden
Falsche Kunden → Marge sinkt weiter

Solange Preise nicht systemisch begründet sind:

wird jede Anpassung emotional

bleibt jede Diskussion individuell

entscheidet Angst statt Logik

Ohne Preislogik ist Wachstum gefährlich.

5. Handlung – kontrollierte Preiskorrektur

Keine pauschale Erhöhung.
Keine Hoffnung.

Systematische Preiskorrektur:

Segmentierung der Kunden nach Wert und Komplexität

Definition eines realen Zielpreises

+7 % Preisanpassung gezielt umgesetzt

klare Kommunikation: Leistung, Aufwand, Realität

Kein Verhandeln.
Kein Zurückrudern.

6. Ergebnis – Zahl + Zeitraum

Nach 9 Monaten:

+230.000 € zusätzlicher Gewinn

Marge: 22 % → 28,5 %

Kundenabwanderung: 6 %

verbleibende Kunden profitabler und stabiler

Weniger Kunden.
Mehr Gewinn.
Mehr Ruhe.

7. Entscheider-Implikation (CEO / CFO)

Die entscheidende Frage war nicht:

„Verlieren wir Kunden?“

Sondern:

„Welche Kunden können wir uns leisten?“

Die Preiskorrektur war kein Risiko.
Das Risiko war, sie nicht vorzunehmen.

8. Psychologische Wirkung (hart)

Verlustvermeidung: Jeder Monat ohne Anpassung kostet Marge

FOMO: Wettbewerber korrigieren Preise längst

JOMO: Weniger Diskussionen, weniger Sonderfälle

Kontrolle: Preis folgt System, nicht Emotion

Kernaussage

Preise verlieren nicht Kunden.
Unklare Preise verlieren Unternehmen.

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